Erinnerungsvermögen und Gedächtnis verbessern

Gedächtnis verbessern

Stell dir mal vor, deine ganzen Erinnerungen würden ausgelöscht werden.

Die Welt, wie du sie kennst, würde zum Stillstand kommen...

Ein gutes Gedächtnis und Erinnerungsvermögen ist sehr wichtig und kann unser Leben stark bereichern.

Es hilft dir Informationen schnell abzurufen, die im Gehirn abgespeichert sind und die du gelernt hast. 

Es wäre sehr vorteilhaft, wenn wir uns möglichst viel und lange an Dingen aus der Vergangenheit zu erinnern könnten.

Leider lässt unser Erinnerungsvermögen und unsere Gedächtnisfähigkeit mit zunehmenden Alter immer weiter nach. 

Für viele kann eine Verschlechterung des Gedächtnisses einen großen Einfluss auf ihr Leben haben und es ihnen erschweren, unabhängig zu leben.

Niemand möchte von uns mit einem „schwarzen Loch“ leben, wo all unsere Erinnerungen verschlungen werden.

Doch die gute Nachricht ist: Du kannst etwas dagegen unternehmen! 

Es gibt heutzutage viele Tipps und Tricks, womit eine Verschlechterung sehr leicht verhindern kannst.

Du kannst mit diesen Ratschlägen sogar dein Gedächtnis verbessern und deine Gehirnleistung steigern.

Egal ob jung oder alt.

Denk dran, dass deine Speicherkapazität im Gehirn kein Limit aufweist, sondern immer wieder erweitert werden kann.

Ich zeige dir hier, mit welchen Tipps du dein Gedächtnis verbessern kannst.


1. Ausreichender und tiefer Schlaf

Wenn du keinen ausreichend, tiefen und festen Schlaf hast, dann kannst du auch nicht dein Gedächtnis verbessern. Das ist Fakt.

Sobald ich zu wenig oder schlecht schlafe, stelle ich oft diese Gedächtnisstörungen bei mir fest. Mir fällt es z.B. dann schwerer einen Blogartikel zu schreiben. Falls ich genügend und gut geschlafen habe, ist meine Konzentration morgens immer sehr ausgeprägt und ich bin voller Tatendrang.

Schlaf hat direkte Auswirkungen auf deine kognitiven Fähigkeiten, dein Erinnerungsvermögen und dein Gedächtnis.

Dein Gehirn sortiert und speichert neue Erinnerungen während du schläfst.

Ein guter und erholsamer Schlaf hilft, Erinnerungen und neue Informationen zu manifestieren. Denn in diesem Moment läuft dein Gehirn eine Art „Überprüfungsprozess“ durch.

Wenn du also weniger schläfst, ist dein Gehirn nicht in der Lage Informationen korrekt abzuspeichern und abzurufen. Und das sollte normalerweise nicht der Fall sein.

Ein gesunder und fester Schlaf hat nun mal positive Auswirkungen im Gehirn, die das Gedächtnis verbessern.

In einer Studie wird berichtet, dass das Gedächtnis verbessert wird, wenn der Schlaf innerhalb weniger Stunden nach dem Lernen unabhängig von der Tageszeit erfolgt. Wohingegen Schlafentzug sich nachteilig auf das Gedächtnis ausgewirkt hat.

Hier 2 Beispiele was du tun kannst:

► Du kannst besser schlafen, wenn du einen guten Schlafrhythmus hast. Gehe daher jeden Abend möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe jeden Morgen zur gleichen Zeit wieder auf.

► Du solltest dir abgewöhnen vor dem Schlafengehen am Handy oder am Computer herumzuhängen. Also damit meine ich im Allgemeinen „helle Bildschirme“ zu betrachten. Das hemmt nämlich die Produktion von Melatonin, welches wichtig für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus ist.


2. Regelmäßiges Training

Ein regelmäßiges Training wird dein Gedächtnis verbessern.

Trainieren erhöht nämlich das Volumen des Hippocampus des Gehirns. Das ist ein Bereich im Gehirn, der an der Gedächtnisfähigkeit und am Lernen beteiligt ist.

Trainiere am besten täglich, um deinen Hippocampus wachsen zu lassen und dein Gedächtnis zu verbessern!

Denn eine Studie aus 2011 zeigt, dass das Training sogar dazu beiträgt, den Volumenverlust im Hippocampus rückgängig zu machen und die Gedächtnisfunktion verbessert.

Und das sogar noch im späten Erwachsenenalter.

Das Training hilft dir, mehr Sauerstoff und nährstoffreiches Blut ins Gehirn zu transportieren. Und das ist sehr wichtig, sonst kann dein Gehirn nicht richtig funktionieren.

Außerdem wird das Risiko von Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert, die zu Gedächtnisverlust führen können.

► Versuche verschiedene Übungen in deinen Tagesablauf einzubauen, wie z.B. Ausdauersportarten (Laufen, Radfahren oder Schwimmen), Yoga oder Krafttraining.


3. Stress reduzieren

Wenn du unter Stress stehst, wird es schwieriger, sich Dinge zu merken oder sich an sie zu erinnern. Eigentlich logisch.

Bei Stress setzt dein Körper Stresshormone wie Cortisol frei. Dieses beeinträchtigt dein Gedächtnis und dein Erinnerungsvermögen.

Und das schlimme ist: Ständiger Stress schrumpft sogar das Gehirn mit der Zeit. Gehirnzellen werden zerstört und der Hippocampus wird geschädigt – der Teil des Gehirns, der wichtig für das Erinnerungsvermögen ist.

Denn Stress hat neben Gedächtnisverlust noch viele andere gesundheitsschädlichen Auswirkungen.

Ein stressfreies Leben wird dein Gedächtnis verbessern und dein Erinnerungsvermögen erweitern.

► Wenn du an übermäßigen Stress leidest, versuche die nötigen Schritte einzuleiten um diesen zu vermindern. Ich kann verstehen, dass es manchmal sehr schwierig ist, aber das ist seeeeehr wichtig!


4. Denkspiele

Um deine kognitiven Fähigkeiten beizubehalten und zu verbessern, ist es wichtig, dein Gehirn immer wieder herauszufordern.

Denkspiele helfen dabei, Synapsen im gesamten Gehirn zu aktivieren. Es verbessert sich die Konzentration und die Fähigkeit, sich an Dinge zu erinnern.

Eine Studie hat ergeben, dass sogar Videospiele die Gehirnfunktion von Menschen mit Gedächtnisproblemen verbessern! Das hat mich sehr beruhigt, da ich selber sehr viel am Computer "zocke".

Empfehlenswert sind aber eher Spiele wie Sudoku und Kreuzworträtsel, um dein Gedächtnis zu verbessern.

Jedes Spiel, das neu und herausfordernd für dich ist, wird dein Gehirn stimulieren.

► Um von Denkspielen zu profitieren, solltest du mindestens 20 Minuten pro Tag dafür investieren.


5. Meditieren

Meditation wird sich auch positiv auf Gehirn und Gedächtnis auswirken.

Durch Meditation kannst du lernen, einen besseren Fokus zu bekommen und dich nicht mehr so leicht von anderen Dingen ablenken zu lassen.

Das trägt wiederum dazu bei, Informationen besser abspeichern zu können.

Meditation kann das Altern des Gehirns sogar verzögern und Krankheiten wie Alzheimer verhindern.

Über Meditation gibt es nur Positives zu berichten. Mir hat meditieren besonders in stressigen Zeiten sehr geholfen.

Außerdem wurde gezeigt, dass Meditation Stress reduziert, was wiederum dein Gedächtnis verbessern kann.

Es wird empfohlen, für mindestens 10 bis 15 Minuten täglich an einem ruhigen und friedlichen Ort zu meditieren.


6. Vitamin  D

Vitamin D (auch als Sonnen-Vitamin bekannt) hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Gehirns und die Gedächtnisfähigkeit.

Höhere Vitamin-D-Spiegel sind mit verbesserten Gedächtniswerten verbunden und können sogar das Gehirn vor Demenz schützen.

Ältere Erwachsene mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln verlieren ihr Gedächtnis und Denkvermögen schneller als Menschen mit normalen Vitamin-D-Spiegeln.

Du kannst einen guten Vitamin-D-Spiegel erreichen, wenn du dich jeden Tag für 10 bis 15 Minuten der prallen Sonne aussetzt (am besten möglichst leicht bekleidet). Aaaaber...

... Da wir aber in Deutschland so gut wie keine bzw. nur sehr wenig Sonne abkriegen, empfehle ich dir unbedingt zusätzlich Vitamin D einzunehmen!

Mit der Sonne, die wir hier haben, werden wir nie den perfekten Vitamin-D-Wert erreichen. Das ist leider so.

Ich nehme übrigens jeden Tag Vitamin D in Form von Tropfen zu mir und es hat mein Leben sehr bereichert. Denn Vitamin D hat noch viele andere gesundheitlichen Vorteile.

Empfehlen kann ich dir diese Vitamin D Tropfen.



7. Mehr lachen

Lachen ist die beste Medizin.

Mehr zu lachen wird auch dein Gedächtnis verbessern.

Lachen sorgt dafür, dass mehr Endorphine im Körper freigesetzt werden, die dann Dopamin an das Gehirn senden. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt und Gehirnwellenaktivität verbessert.

Diese Veränderungen beeinflussen das Gedächtnis und die Erinnerung positiv.

Darüber hinaus hilft dir Lachen mehr Stress abzubauen.

Und Stress kann dein Gedächtnis bekanntlich sehr stark beeinträchtigen.

► Schau dir öfter mal einen lustigen Film oder lustige Videos an. Denk oft an etwas Positives. Verbringe mehr Zeit mit Freunden und Familie, die dich zum Lachen bringen. Vermeide Menschen, die dir deine Energie absaugen.


8. Mehr Superfoods essen

Es ist sehr wichtig darauf zu achten was du isst, denn das beeinflusst auch dein Gehirn und Gedächtnis enorm.

Die richtige Nahrung liefert Brennstoff für das Gehirn, um gut zu funktionieren.

Bestimmte Nahrungsmittel können sogar das Risiko für Demenz im Alter reduzieren.

Achte auf eine Ernährung, die reich an Protein und Omega-3-Fettsäuren ist.

Das alleine kann schon einen großen Unterschied machen. 

Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind:

  • Walnüsse 
  • Spinat 
  • Brokkoli 
  • Bohnen

Außerdem kann das Essen von mehr Obst und Gemüse, welches voller Antioxidantien ist, die Gehirnzellen vor Schäden durch freie Radikale  schützen. 

► So können neue Gehirnzellen produziert werden, wodurch sich dein Gedächtnis verbessern wird.


9. Kein Multitasking

Wenn du per Multitasking produktiver arbeiten möchtest, dann solltest du jetzt damit aufhören! 

Es wird sich negativ auf dein Gedächtnis auswirken.

Multitasking hindert dich daran, dich auf eine Sache konzentrieren zu können.

Unser Gehirn ist leider nicht wirklich Multitasking-fähig.

Deshalb ist es schwierig, ein Buch zu lesen und gleichzeitig eine Unterhaltung zu führen.

Eine Studie berichtet, dass Multitasking das Arbeitsgedächtnis älterer Menschen deutlich stärker belastet.

► Konzentriere dich immer auf eine Sache, besonders wenn du versuchst, neue Dinge zu lernen.

Fazit

Es ist toll, was man alles machen kann um das Gedächtnis zu verbessern! Daher braucht man keine Angst vor einem Gedächtnisschwund haben, solange man all diese Ratschläge beherzigt. Natürlich gibt es keine "Wunderpille" um dieses Problem zu lösen. Die hier genannten Tipps und Tricks sind eine ganzheitliche Behandlung des Problems, die sich auch auf viele andere Bereiche deines Lebens positiv auswirken werden.


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