• Home  / 
  • Gesundheit
  •  /  3 unglaubliche Schmerzmittel, die du auch zu Hause hast
Schmerzmittel aus der Küche statt Tabletten

3 unglaubliche Schmerzmittel, die du auch zu Hause hast

Jeder kennt die typischen Schmerzmittel aus der Apotheke: Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol.

Diese Mittel können bei Schmerzen zwar sehr hilfreich sein, doch leider nicht immer ganz ohne Nebenwirkungen.

Zu den bekanntesten kurzfristigen Nebenwirkungen gehören Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit oder Hautausschlag.

Bei längerer Einnahme dieser Mittel können noch viel schlimmere Nebenwirkungen auftreten. Wie zum Beispiel Leberschäden, Nierenprobleme, Magengeschwüre und ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Für die besten und natürlichsten Mittel, musst du nicht extra in die Apotheke gehen. Denn viele dieser Mittel hast du nämlich bereits schon zu Hause.

Die wohl bekanntesten Hausmittel gegen Schmerzen ist die Anwendung von Eis oder Wärme.

Eis sollte man bei Schwellungen und Entzündungen einsetzen – in Form eines Kühlakkus oder Eisbeutels.

Wärme wird gerne bei Verspannungen, Muskelschmerzen oder rheumatischen Beschwerden verwendet.

Es gibt jedoch noch 3 weitere sehr wirksame Mittel aus der Küche, die sehr gut gegen Schmerzen helfen.

1. Cayennepfeffer

Wenn du ein Freund von scharfem Essen bist, dann tust du auch direkt was gegen vorhandene Schmerzen.

Cayennepfeffer hilft Schmerzen und Entzündungen zu verringern. Es hemmt die Freisetzung von bestimmten Schmerzbotenstoffen, wodurch die Schmerzsignale nicht mehr weitergeleitet werden können.

Aus diesem Grund gibt es im Handel viele freiverkäufliche Salben, die Cayennepfeffer bzw. den Wirkstoff Capsaicin enthalten.

Doch du kannst dir sehr leicht deine eigene schmerzstillende Salbe zu Hause herstellen.

Dazu mischst du ½ Teelöffel Cayennepfeffer mit 2 bis 3 Teelöffel warmem Kokosöl oder Olivenöl.

Dann nur noch auf die betroffene schmerzende Stelle auftragen, 15 Minuten einwirken lassen und danach abspülen.

Aber Vorsicht: Bitte die Hände danach gründlich abwaschen!

2. Ingwer

Ingwer hat stark entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften. Somit lassen sich sehr gut Schmerzen behandeln, die zum Beispiel mit Gicht oder Rheuma verbunden sind. Und das im Gegensatz zu den herkömmlichen Schmerzmitteln ganz ohne Nebenwirkungen.

Muskelschmerzen die durch Sport verursacht werden, lassen sich stark reduzieren, wenn du jeden Tag Ingwer isst.

Wenn du also mehr Ingwer zu dir nehmen möchtest, gib einfach jeden Tag 1 bis 2 Teelöffel klein geriebenen Ingwer zu deinen Mahlzeiten hinzu.

Ingwer kannst du auch als Tee trinken. Dafür gibst du 1 ganzen Esslöffel klein geriebenen Ingwer in eine Tasse mit heißem Wasser und lässt es für 5 Minuten ziehen.

Ingwer kannst du auch auf direkt auf die schmerzende Stelle auftragen. Hierzu trägst du 2 Mal täglich eine warme Ingwerpaste auf die betroffene Stelle auf. Die Wirkung kannst du verstärken, wenn du noch etwas Kurkuma hinzufügst.

3. Kurkuma

Kurkuma ist in der Lage Entzündungswerte im Blut zu senken und ist daher sehr gut für die Behandlung entzündungsbedingter Schmerzen geeignet.

Verantwortlich dafür ist der enthaltende Stoff Curcumin.

Laut einigen Studien hilft Curcumin auch unterstützend gegen Krebs, Darmerkrankungen und anderen diversen Nervenerkrankungen.

Kurkuma kann man ganz einfach bei vielen Gerichten als Gewürz verwenden.

Oder man gibt 1 Teelöffel Kurkumapulver in einer Tasse mit warmer Milch (oder auch Pflanzenmilch) und trinkt diese 2 bis 3 mal am Tag.

FAZIT: Wie du siehst, gibt es reichlich natürliche Alternativen zu Schmerzmitteln - wirksam und ganz ohne Nebenwirkungen. Man kann diese Mittel sofort zu Hause anwenden und muss nicht extra in die Apotheke laufen.


>